Tuesday, 10 September 2013

Wie gewonnen, so zeronnen

Ein hochklassiges Finale zwischen Novak Djokovic und Rafael Nadal beendete das US Open. Zwei Wochen intensives Tennistrading nahmen damit ihr Ende. Symptomatisch für die vergangenen 14 Tage wechselten sich auch in diesem Spiel Licht und Schatten ab. Während im Pre Game auf eine steigende Nadal-Quote gesetzt wurde (und ein Gewinn von rund 80 Euros resultierte), lief es inplay bescheiden. Anstatt dem Bauchgefühl vor dem Match zu folgen, blieb ich zu lange auf dem Djoker sitzen. Als er im dritten Satz mit Break Vorsprung führte, sah es auch ganz gut aus...



Es stellt sich die Frage, ob die Inplay-Wetten zuletzt einfach Pech waren oder ein Systemfehler vorliegt. Ich hoffe, dass die Zusammenarbeit mit Sultan in den nächsten Wochen Klarheit bringt. Mein Gefühl sagt mir, dass man sich zu Beginn des Spiels für eine Seite entscheiden sollte und diese beim Traden forciert sobald gute Quoten vorliegen (und den Pick nur verlässt, wenn es starke Anzeichen gibt, dass dies sinnvoll ist). Dieses Rezept ging zumindest beim Spiel zwischen dem Djoker und Stan auf. Auf der anderen Seite gab es bei Murray gegen Wawrinka einen Favoritensturz. Hierzu ist aber auch zu sagen, dass der Schotte in diesem Spiel von Beginn weg keinen guten Eindruck machte und ein Wechsel vom ursprünglichen Gefühl angebracht war.

Um auch an den kleineren Turnieren erfolgreich traden zu können, müssen die SpielerInnen besser kennengelernt werden. Derzeit ist dies bei Namen wie Tatishvili, Oudin, Mattek Sands oder Davids Blindflug. Zudem ist man nach zwei Wochen intensivem Tennistrading etwas ausgebrannt und ist froh, dass die langen Nightsessions fürs Erste vorbei sind. Am Wochenende ist eine Rückkehr in die Fussballwetten geplant. Diese kamen neben dem Tennis deutlich zu kurz...

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